18.07.2023 Garchinger Heide (471): Goldammer, Schachbrett, Goldene Acht, Keusche Kuckuckshummel, Kaisermantel, Mäusebussard, Gelbbindige Furchenbiene, Kleine Sonnenröschen-Bläulinge, Veränderliche Hummel, Blauflügelige Ödlandschrecken, Feldheuschrecke, Großer Blaupfeil, Turmfalke, Schwalbenschwanz, Heidegrashüpfer, Paarung des Roten Weichkäfers
Zum ersten Mal besuche ich am Nachmittag die Garchinger Heide. Der Himmel ist bedeckt, teilweise fällt leichter Regen, am Ende des Spazierganges kommt die Sonne raus. Gleich zu Beginn sehe ich ein Männchen der Goldammer in einem Gebüsch sitzen.

Das Schachbrett (Melanargia galathea) sieht nicht mehr ganz frisch aus. In schönerem Kleid zeigt sich die Goldene Acht (Colias hyale).



Der Sturm der letzten Tage hat im Wäldchen schwere Verwüstungen verursacht.




Am Wegesrand werden die Disteln von Insekten aufgesucht. Eine vermutlich Keusche Kuckuckshummel (Bombus vestalis) fliegt Blüten der Disteln an. Dort labt sich schon ein Kaisermantel (Argynnis paphia).


Auf einem gemähten Getreidefeld hat sich ein Mäusebussard niedergelassen. Er jagt jetzt nach Mausart.

Ein abgebrochener Baumstamm mit zwei Eingängen für Groß und Klein.

Ein Männchen der Gelbbindigen Furchenbiene (Halictus scabiosae) und Kleine Sonnenröschen-Bläulinge (Aricia agestis) teilen sich friedlich eine Blüte.

Eine kleine, fast ganz schwarze Hummel ist ebenfalls auf die Blüten scharf. Im Wildbienenbuch des Kosmos-Verlags steht hierzu: Wenn im Gelände sehr dunkle, fast vollständig schwarze Hummeln zu sehen sind, handelt es sich stets um die Veränderliche Hummel (Bombus humilis).



Fast unsichtbar durch ihre Tarnung sind die Blauflügeligen Ödlandschrecken (Oedipoda caerulescens). Eine rötliche Nymphe einer Feldheuschrecke (Chorthippus biguttulus-Gruppe) ist wegen ihrer Kleinheit kaum auszumachen.




In der Heide ruht ein Männchen des Großen Blaupfeils (Orthetrum cancellatum).

Den Zaun nutzt ein Turmfalkenweibchen als Ansitz. Er gibt einen Überblick über das hohe Gras.


Zu meiner großen Freude und Überraschung fliegt ein Schwalbenschwanz (Papilio machaon) die Blüten der Kartäusernelke (Dianthus carthusianorum) an. Ich habe bereits in den letzten Tagen einen im Botanischen Garten gesichtet, aber er wollte sich nicht niederlassen.



Eine interessante Zeichnung hat dieser noch nicht erwachsene Heidegrashüpfer (Stenobothrus lineatus).


Den Abschluß bildet heute die Paarung des Roten Weichkäfers (Rhagonycha fulva).
