Phänologischer Kalender

Im Unterschied zu den astronomischen oder kalendarischen Jahreszeiten liegen die phänologischen Jahreszeiten nicht auf den Tag genau fest, sondern sind abhängig von den Jahr für Jahr zu unterschiedlichen Terminen einsetzenden Entwicklungen in der Natur.

Zusammenstellung, Design und technisches Umsetzen: © siegel

Blausternchen (Scilla-siberica)
Vorfrühling
Wenn ca. Ende Februar bis Ende März die Schneeglöckchen blühen und die Stare aus ihren Überwinterungsgebieten zurück sind, ist der Vorfrühling da.
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Typische Zeigerpflanzen:

Es blühen

Haselnuss (Corylus avellana),

Schneeglöckchen (Galanthus),

Märzenbecher (Leucojum vernum),

Christrosen (Helleborus niger),

Winterlinge (Eranthis hyemalis),

Krokusse (Crocus),

Winterjasmin (Jasminum nudiflorum),

Huflattich (Tussilago farfara),

Leberblümchen (Anemone hepatica),

Schlüsselblumen (Primula veris),

Kornelkirsche (Cornus mas),

Seidelbast (Daphne mezereum),

Schwarz-Erle (Alnus glutinosa),

Salweide (Salix caprea) und

Bergahorn (Acer pseudoplatanus)

Aktivitäten in der Tierwelt:

Amseln beginnen mit dem Nestbau.

Stare und

Feldlerchen kehren aus ihren Überwinterungsgebieten zurück.

Maulwürfe machen sich mit den ersten frischen Maulwurfshügeln bemerkbar.

Hummeln können an den Frühlingsblühern gesichtet werden.

Erstfrühling
Die leuchtend gelben Blüten der Forsythie und die brütenden Rotschwänzchen zeigen ca. Ende März bis Ende April den Erstfrühling an.
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Typische Zeigerpflanzen:

Es blühen

Forsythie (Forsythia),

Buschwindröschen (Anemone nemorosa),

Schlehe (Prunus spinosa),

Ahorn (Acer),

Narzissen (Narcissus),

Tulpen (Tulipa),

Blausternchen (Scilla),

Kirsche (Prunus),

Pflaume (Prunus domestica),

Stachelbeere (Ribes uva-crispa)

Johannisbeere (Ribes rubrum/Ribes nigrum)

Birne (Pyrus)

und vereinzelt Löwenzahn.

Es entfalten sich die Blätter von

Rosskastanie (Aesculus),

Haselnuss (Corylus avellana),

Birke (Betula),

Stachelbeere (Ribes uva-crispa) ,

Johannisbeere (Ribes rubrum/Ribes nigrum) ,

Buche (Fagus sylvatica) und

Linde (Tilia).

Aktivitäten in der Tierwelt:

Schwalben kehren zurück.

Wild- und Honigbienen werden aktiv.

Rotschwänzchen beginnen zu brüten.

Vollfrühling
Zartrosa blühende Apfelbäume und der rufende Kuckuck leiten ca. Ende April bis Ende Mai/Anfang Juni den Vollfrühling ein.

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Typische Zeigerpflanzen:

Es blühen

Apfel (Malus domestica):
Blühende Apfelbäume sind ein direktes Zeichen für den Vollfrühling.

Flieder (Syringa):
Flieder blüht zusammen mit Äpfeln und Himbeeren als Zeichen für diesen phänologischen Jahresabschnitt.

Himbeere (Rubus idaeus):
Blüte nur wenige Tage später als bei Äpfeln und Flieder.

Stieleiche (Quercus robur):
Treiben Blätter aus.

Hainbuche (Carpinus betulus):
Treiben Blätter aus.

Rosskastanie (Aesculus hippocastanum):
Rosskastanien zeigen das Ende des Vollfrühlings durch ihre Blüte an.

Aktivitäten in der Tierwelt:

Der Kuckuck ruft. Die ersten Maikäfer fliegen. Die Bilche, zu denen Siebenschläfer und Haselmaus gehören, erwachen aus dem Winterschlaf.

Pfingstrosen und Frauenmantel
Frühsommer
Wenn ca. Ende Mai bis Anfang Juni der Holunder blüht, ist Frühsommer. Die erste Brut der Singvögel wird nun flügge.
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Typische Zeigerpflanzen:

Es blühen

Schwarzer Holunder (Sambucus),

Pfingstrose (Paeonia),

Robinie (Robinia pseudoacacia),

Hundsrose (Rosa canina),

Klatschmohn (Papaver rhoeas),

Türkischer Mohn (Papaver orientale),

Wald-Geißbart (Aruncus dioicus

Weißdorn (Crataegus) und

viele Wiesengräser (Heuschnupfen!).

Es reifen Erdbeeren und Süßkirschen.

Aktivitäten in der Tierwelt:

Die erste Brut der Singvögel wird nun flügge. Die Grillen beginnen zu zirpen.

Hochsommer
Duftende Lindenblüten gibt es im Hochsommer, ca. Ende Juni bis Ende Juli. Frösche beginnen zu quaken.

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Typische Zeigerpflanzen:

Es blühen

Linden (Tilia platyphyllos),

Wegwarte (Cichorium intybus),

Lavendel (Lavandula angustifolia),

Liguster (Ligustrum),

Hortensien (Hydrangea) und

Kartoffeln (Solanum tuberosum).

Es reifen Johannisbeeren (Ribes rubrum/Ribes nigrum),

Stachelbeeren (Ribes uva-crispa),

späte Erdbeersorten (Fragaria),

erste Himbeeren (Rubus idaeus) und

das Korn auf den Feldern

Wintergerste,

Winterweizen

Aktivitäten in der Tierwelt:

Glühwürmchen fliegen. Maulwürfe werden immer aktiver. Frösche beginnen zu quaken.

Spätsommer
Im Spätsommer, ca. im August, leuchten die roten Vogelbeeren der Eberersche. Vermehrt sind Libellen zu sichten.
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Typische Zeigerpflanzen:

Es blühen

Heidekraut (Erica),

Goldrute (Solidago),

Dahlien (Dahlia),

Herbstanemonen (Anemone hupehensis).

Es reifen Vogelbeere (Sorbus aucuparia),

frühe Äpfel- (Malus): und

Zwetschgensorten

Felsenbirne (Amelanchier),

Mirabellen (Prunus domestica subsp. syriaca),

Pfirsiche (Prunus persica),

Holunderbeeren (Sambucus nigra)

sowie viele Getreidearten.

Gerste

Weizen

Roggen

Hafer

Aktivitäten in der Tierwelt:

Man sichtet vermehrt Libellen. Die Stechmücken beginnen lästig zu werden.

Frühherbst
Im Frühherbst ca. Ende August/Anfang September bis Mitte September reifen die Hagebutten. Und die Hausschwalben beginnen zu ziehen.
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Typische Zeigerpflanzen:

Es blüht

die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) und

Herbstkrokusse (Crocus speciosus).

Es reifen Holunderbeere (Sambucus nigra),

Haselnuss (Corylus avellana),

Brombeere ( Rubus),

Hundsrose (Hagebutten)

Kornelkirsche (Cornus mas),

Sanddorn (Hippophae rhamnoides),

Weißdorn (Crataegus),

Zwetschgen,

Äpfel und Birnen (Pyrus).

Aktivitäten in der Tierwelt:

Die Hausschwalben beginnen zu ziehen.

Vollherbst
Im von ca. Mitte September bis Ende Oktober dauernden phänologischen Vollherbst ist Kastanienzeit!
Die Stare sammeln sich zum Abflug.

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Typische Zeigerpflanzen:

Es blühen

Herbstastern.

Es reifen Eicheln,

Kastanien,

Bucheckern,

Walnuss (Juglans regia),

Quitten und

späte Äpfel.

Viele Bäume beginnen ihr Laub zu verfärben.

Aktivitäten in der Tierwelt:

Die Stare sammeln sich zum Abflug.

 

 

Spätherbst
Gelb verfärbtes Eichenlaub ca. Mitte Oktober bis Ende November/Anfang Dezember zeigt den Spätherbst an. Jetzt sammeln Eichhörnchen ihre Vorräte.
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Typische Zeigerpflanzen:

Die Eiche färbt ihr Laub.

Fast alle anderen Bäume und Sträucher werfen ihr Laub ab.

An Wildsträuchern wie Schlehe oder

Hundsrose hängen noch Früchte.

Aktivitäten in der Tierwelt:

Eichhörnchen sammeln ihre Vorräte.

Der Igel sucht sich einen Überwinterungsplatz.

Wacholderdrossel (Turdus pilaris) und Vogelbeere (Sorbus aucuparia)
Winter
Unter dem Schnee blüht im phänologischen Winter die Christrose, ca. Ende November bis Ende Februar Man trifft nur noch die bei uns überwinternden Vögel an..
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Typische Zeigerpflanzen:

Die Eiche verliert ihr Laub.

Es blühen Christrose (Helleborus niger),

Winterjasmin und

Zaubernuss (Hamamelis).

Aktivitäten in der Tierwelt:

Man trifft nur noch die bei uns überwinternden Vögel an.

Vorfrühling

Stieglitz (Carduelis carduelis) auf Hasel (Corylus avellana)

Schneeglöckchen und die Kätzchen der Hasel bringen mit Gewissheit Kunde vom Vorfrühling. Der Winter ist vorbei.

Schon allein der Vorfrühling präsentiert die folgenden sieben Zeigerpflanzen, sie definieren den Erstfrühling, der durch eine Vielzahl von Blüten gekennzeihnet ist:

Hasel (Corylus avellana): Sobald die Haselnuss blüht, beginnt der Frühling. Sie gilt als die erste Zeigerpflanze im Jahr.

Frühlingsknotenblume (Leucojum vernum): Eine blühende Frühlingsknotenblume steht ebenfalls für den Vorfrühling.

Schneeglöckchen (Galanthus): Sobald die Schneeglöckchen sich zeigen, ist der Vorfrühling da.

Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum): Wenn diese Art in voller Blüte steht, ist der Vorfrühling im vollen Gange.

Schwarz-Erle (Alnus glutinosa): Bei der Schwarz-Erle deutet eine Blüte auf die Jahreszeit hin.

Bergahorn (Acer pseudoplatanus): Treibt in Alpengebieten der Bergahorn aus, ist die erste Hälfte des Vorfrühlings vergangen.

Salweide (Salix caprea): Blüht die Salweide, ist das Ende des Vorfrühlings eingeleitet.

Erstfrühling

Aurorafalter (anthocharis cardamines) auf Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)

Um den April herum haben wir Erstfrühling bei uns. Er wird eingeläutet, wenn die Forsythie blüht und wenn die Stachelbeeren ihre Blätter entfalten.

Kurz vor dem Eintritt des folgenden Erstfrühlings ist durch die Schneeschmelze im Vorfrühling der Beginn der Agrar-Saison gekennzeichnet. Sommergetreide wird zu diesem Zeitpunkt ausgesät und stellt den Übergang zur nächsten phänologischen Jahreszeit dar.

Die folgenden zwölf Zeigerpflanzen definieren den Erstfrühling, der durch eine Vielzahl von Blüten gekennzeihnet ist:

Forsythie (Forsythia): Blühen sie, beginnt der Erstfrühling. Meist zusammen mit Beerensträuchern.

Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Stachelbeere (Ribes uva-crispa): Zeigen sich die Blätter der Sträucher, beginn der Erstfrühling.

Johannisbeere (Ribes rubrum/Ribes nigrum): Gleich wie bei der Stachelbeere.

Kirsche (Prunus): Blüte

Pflaume (Prunus domestica): Blüte

Birne (Pyrus): Blüte der Sorte „Gute Luise“

Schlehdorn (Prunus spinosa): Blüte

Ahorn (Acer): Blüte

Birke (Betula): Einer der ersten Bäume im Vorfrühling, deren Blätter austreiben.

Rosskastanie (Aesculus): Treibt meist zusammen mit der Birke die Blätter aus.

Linde (Tilia): Bei der Linde zeigt die Blattentfaltung diesen Jahresabschnitt an.

Rotbuche (Fagus sylvatica): Rotbuchen treiben gegen Ende des Erstfrühlings ihre Blätter aus.

Vollfrühling

Fleischrote Rosskastanie (Aesculus x carneame)

Im Vollfrühling ist die Pflanzenentwicklung in vollem Gange. Eingeleitet wird diese Jahreszeit durch die Blüte am Apfelbaum und wenn die Stieleiche ihre Blätter entfaltet.

Die letzten Fröste, zum Beispiel die Eisheiligen, werden in den meisten Fällen im Erstfrühling erwartet. Danach folgt der Wuchs des Wintergetreides, das in der vorherigen Saison gesät wurde. Die Temperaturen steigen deutlich an und immer mehr Pollen fliegen durch die Luft. Der Vollfrühling ist langsam im Gange:

Apfel (Malus domestica): Blühende Apfelbäume sind ein direktes Zeichen für den Vollfrühling.

Flieder (Syringa): Flieder blüht zusammen mit Äpfeln und Himbeeren als Zeichen für diesen phänologischen Jahresabschnitt.

Himbeere (Rubus idaeus): Blüte nur wenige Tage später als bei Äpfeln und Flieder.

Stieleiche (Quercus robur): Treiben Blätter aus.

Hainbuche (Carpinus betulus): Treiben Blätter aus.

Rosskastanie (Aesculus): Rosskastanien zeigen das Ende des Vollfrühlings durch ihre Blüte an.

Frühsommer

Pfingstrose (Paeonia)

Der Frühsommer hält bei uns meist im Juni Einzug. Der Schwarze Holunder blüht. In diese Zeit fällt auch die Heuernte und die Imker schleudern nach der Raps- oder Robinienblüte den Blütenhonig (Frühtracht).

Ein Nachteil für viele Allergiker sind die hohen Pollenmengen im Frühsommer, da dieser hauptsächlich auf den Juni fällt. In die gleiche phänologische Jahreszeit fällt die Heuernte.

Im Allgemeinen zeichnet sich die erste Hälfte durch eine Vielzahl von Wiesenblumen aus, die zahlreiche Insekten anlocken. Der phänologische Frühsommer ist durch folgende Pflanzenarten gekennzeichnet:

Holunder (Sambucus): Blühender Holunder ist ein Zeichen für den Sommerbeginn.

Weißdorn (Crataegus): Blüte.

Wald-Geißbart (Aruncus dioicus): Blüte.

Türkischer Mohn (Papaver orientale): Blüte.

Roggen (Secale cereale): Blüte.

Wiesen-Fuchsschwanz (Alopecurus pratensis): Blüte.

Raps (Brassica napus): Blüte.

Robinie (Robinia pseudoacacia): Blüte.

Hochsommer

Klatschmohn (Papaver rhoeas), Kornblumen (Centaurea cyanus) und Kamille (Matricaria chamomilla)

In dieser heisser Zeit blüht die Sommerlinde und reifen die Johannisbeeren heran. Jetzt wird auch mit der Getreideernte begonnen.

Im Hochsommer steht die Ernte des Getreides an. Das ist vor allem für Bauern ein wichtiges Ereignis über das phänologische Jahr. Der Hochsommer wird über diese Zeigerpflanzen definiert:

Sommer-Linde (Tilia platyphyllos): Der Übergang zum Hochsommer wird durch die Blüte der Sommer-Linde eingeläutet

Wegwarte (Cichorium intybus): Die Wegwarte zeigt ebenfalls ihre Blüten in voller Pracht.

Kartoffel (Solanum tuberosum): Wenn Sie Kartoffeln angebaut haben, müssten diese nun blühen.

Johannisbeere (Ribes rubrum/Ribes nigrum): Die ersten Johannisbeeren beginnen zu reifen und können geerntet werden.

Spätsommer

Mirabellen (Prunus domestica subsp. syriaca)

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, wenn frühe Apfelsorten (etwa der Klarapfel) reif zum Pflücken sind. Auch die Eberesche erreicht die Fruchtreife. Winterroggen und Winterweizen werden jetzt geerntet.

Sobald der Hochsommer ausklingt und mit ihr die Getreideernte, zieht der Spätsommer ins Land. Dieser beginnt meist mit der zweiten Heuernte und ist durch die folgenden phänologischen Zeigerpflanzen gekennzeichnet:

Apfel (Malus domestica): Sobald Äpfel ausreifen, ist der Sommer langsam vorbei, aber noch warm genug für den Obstbaum. (hier die Sorte Klarapfel)

Felsenbirne (Amelanchier): Felsenbirnen wirken ebenfalls durch ausreifende Früchte als Indikator für die phänologische Jahreszeit.

Heidekräuter (Erica): Blüte.

Zwetschgen (Prunus domestica subsp. domestica): Köstliche Zwetschgen sind nun bereit für die Ernte.

Vogelbeere (Sorbus aucuparia): Vogelbeeren präsentieren ihre Fruchtreife.

Herbst-Anemone (Anemone hupehensis): Blüte.

Frühherbst

Ungefähr im September werden die grossen Ernten eingefahren. Unter anderem reifen schwarze Holunderbeeren und Kornelkirschen heran, welche den Frühherbst einläuten.

Der Frühherbst wird durch die folgenden Taxa vertreten:

Herbstzeitlose (Colchicum autumnale): Das giftige Gewächs zeigt ihre schönen Blüten.

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra): Holunder kann geerntet werden.

Hasel (Corylus avellana): Haselnüsse können geerntet werden

Rosskastanie: Rosskastanien beginnen zu reifen.

Kornelkirsche (Cornus mas): Kornelkirschen reifen aus.

Vollherbst

Apfel (Malus domestica)

Wenn die ersten Früchte der Rosskastanie und Stiel-Eiche reif vom Baum fallen, befinden wir uns im Vollherbst. Die Obsternte wird jetzt noch abgeschlossen. Gegen Ende dieser Phase verfärben sich die Blätter der meisten Laubgehölze in Rot-Gold-Tönen.

Ein Großteil des Obstes wird während des Frühherbstes geerntet. Nach diesem folgt der Vollherbst mit 7 Zeigerpflanzen, der umfangreichsten Gruppe innerhalb der Jahreszeit:

Stieleiche (Quercus robur): Die Eicheln reifen aus und definieren den Start des Vollherbstes.

Quitte (Cydonia oblonga): Nun gibt es leckere Quitten zum Ernten.

Walnuss (Juglans regia): Ein wenig später ausreifend als die Eichen.

Rotbuche: Laubverfärbung tritt ein.

Rosskastanie: Kastanien können gesammelt werden.

Esche (Fraxinus excelsior): Laubverfärbung tritt ein.

Selbstkletternde Jungfernrebe (Parthenocissus quinquefolia): Laubverfärbung tritt ein.

Spätherbst

Stieleiche (Quercus robur)

Sobald sich das Laub der Stiel-Eiche herbstlich verfärbt und die Eberesche ihre Blätter abwirft, beginnt der Spätherbst. Das Wintergetreide geht auf und schon bald kommt die Vegetation zur Ruhe.

Kartoffeln werden während des Vollherbstes geerntet, solange es sich nicht um Frühkartoffeln handelt. Um das Ende des phänologischen Herbstes zu definieren, werden zwei Pflanzenarten für den Spätherbst genannt:

Stieleiche (Quercus robur): Der Beginn des Laubfalls der Stieleiche kündigt langsam das Ende des Herbsts an. Dieser wird erst im Winter abgeschlossen.

Vogelbeere (Sorbus aucuparia): Erst jetzt verlieren Ebereschen ihr Laub.

Vogelbeere (Sorbus aucuparia): Erst jetzt verlieren Ebereschen ihr Laub.

Ebenfalls verlieren fast alle Laubbäume ihr komplettes Blätterkleid.

Winter

Christrose (Helleborus niger)

Der Blattfall der Stiel-Eiche, des spätreifenden Apfels und der Nadelfall der Europäischen Lärche markieren den Beginn des phänologischen Winters. Die Natur verharrt bis zum nächsten Frühling in Winterruhe, sogar wenn es im Winter Phasen mit milden Temperaturen geben sollte. Heimische Pflanzen schützen sich so vor möglichen Frösten.

Zu guter Letzt ist der phänologische Winter an der Reihe. Dieser wird direkt vom Frühling abgelöst und wird über den größten Teil der Zeitspanne von einer umfassenden Vegetationsruhe bestimmt. Es existieren nur drei phänologische Zeigerpflanzen, die unabhängig vom Niederschlag den Winter ankündigen. Zu diesen gehören:

Stieleiche: Erst jetzt verlieren Stieleichen ihr gesamtes Laub.

Apfel: Wenn Sie spät ausreifende Apfelsorten gepflanzt haben, verlieren diese ihre Blätter.

Europäische Lärche (Larix decidua): Der Nadelfall der Bäume tritt ein.

Europäische Lärche (Larix decidua): Winterruhe.

Aufgrund des Wachstums dieser Arten wird der Winter von Ende November oder Anfang Dezember bis zur Blüte der Haselnuss geschätzt. Ein Vorteil der Zeigerpflanzen ist die Möglichkeit, den Beginn der Jahreszeit ohne Schnee zu erfassen. Dieser hat nämlich keine Auswirkung auf diese Arten und ist nicht notwendig, um die Eigenschaften hervorzurufen.


Zusammenstellung, Design und technisches Umsetzen: © siegel

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