15.09.2026 Spatenbräufilz (756): Kleine Binsenjungfer, Teichfrosch, Gemeine Heidelibelle, Blaugrüne Mosaikjungfer, Gemeine Sichelschrecke
Am Nachmittag ist es ruhig geworden im Spatenbräufilz. Nur wenige Libellen sind unterwegs. Ein Männchen der Kleinen Binsenjungfer (Lestes virens) ruht sich aus.


Dazu schreibt der BUND Naturschutz: „Die Kleine Binsenjungfer ist mit einer Körperlänge von drei bis dreieinhalb Zentimetern etwas kleiner und zarter als die übrigen Arten ihrer Gattung. Bei beiden Geschlechtern ist das Flügelmal außen von einer weißen Ader begrenzt. Das Männchen hat nur auf den letzten Segmenten des Hinterleibs eine blaue Bereifung. Diese Art bevorzugt vor allem seichte Gewässer wie Tümpel, Weiher und Flachseen, die im Sommer austrocknen können, was die Larven überstehen. Auch Randbereiche von Mooren, Sandgruben oder Naturschutzgewässer – vor allem wenn sie fischfrei sind – werden gerne besiedelt. Wichtig sind gute Besonnung, geringe Tiefe und nicht zu dicht stehende Binsen, Seggen oder Schachtelhalme. Nachteilig für die Art sind Grundwasserabsenkungen und das Zuwachsen mit Schilf oder Gehölzen. Ihre Bestandsentwicklung ist stark rückläufig, nach der aktuellen Roten Liste Bayern (2018) gilt die Kleine Binsenjungfer daher als „stark gefährdet“.
Auch heute lauert ein Teichfrosch (Pelophylax „esculentus“) auf Beute.

Ein Männchen der Gemeinen Heidelibelle (Sympetrum vulgatum) an ihrem Ansitz.


Von den Mosaikjungfern sind nur die Männchen der Blaugrünen Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) fliegend unterwegs auf der Suche nach einem Weibchen.


In ein Gebüsch fliegt eine Gemeine Sichelschrecke (Phaneroptera falcata) hinein und verharrt dort.

Weitere Beobachtungen und Fotogeschichten sind auf meiner Webseite unter https://isegrims-fotogeschichten.de zu sehen.










