16.08.2022 Nymphenburger Schloßpark: Weißer Graszünsler, Brückenkreuzspinnen, Rehe, Graureiher, Schnatterenten, Graugänse, abgebrochenes Ziegenbockhorn beim Pan
Nach dem der Botanische Garten um 18 Uhr schließt, gehe ich noch in den Nymphenburger Schloßpark. Im Gras finde ich einen Weißen Graszünsler (Crambus perlella).

Bei den Kaskaden weben Brückenkreuzspinnen (Larinioides sclopetarius) ihre Netze.

Unterwegs überrasche ich einen Gabler, also einen Reh-Mann (Bock), dessen Geweih zwei Stangen hat mit je zwei Enden. Hätte er nur ein Ende je Stange, dann würde er Spießer genannt.


Auf einer Wiese steht ein Känguru.

Nein, ich habe mich getäuscht. Es ist eine Rehgeiß mit einem Rehkitz, bei dem noch leicht weiße Punkte zu sehen sind.


Beim Badenburger See angelangt schaue ich nach Biber aus, aber sie sind noch nicht unterwegs. Am Ufer der großen Insel hat sich ein junger Graureiher eingefunden. Aufmerksam beobachtet er, was sich im Wasser tut und ob für ihn etwas zum Futtern dabei ist.


Auf der nördlichen Seeseite ist die Schnatterentenfamilie auszumachen. In der Abendstimmung sind sie etwas aufgeregt, jagen sich gegenseitig und schnattern!














Graugänse sammeln sich auf dem See zum gemeinsamen Abflug.

Gegenüber auf der Südseite hat sich eine Gruppe von über 20 Leuten eingefunden. Sie führen in einem Einkaufswagen alles Notwendige für ein Happening mit. Zwei Jungs gehen ins Wasser. Den gelben Ball, der noch im Wasser liegt, finde ich am nächsten Tag am Rand der großen Insel. Ein Gärtner auf dem Heimweg klärt die Gruppe auf, dass der Schloßpark nicht das Richtige ist für eine Feier. Die Gruppe zieht sich betrübt aus dem Park zurück.




Und als ich am Pan vorbeikomme sehe ich, dass am Ziegenbock wieder ein Horn abgebrochen wurde. Grrrr!!!
