Nymphenburger Schloßpark, Schlosspark 2022
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Botanischer Garten – 384

10.11.2022: Botanischer Garten: Roselle, Hainschwebffliege, Mistbiene, Distelfalter, Admiral, Kapfuchsie, Westliche Weidenjungfer, Große Heidelibelle, Scharlach-Fuchsie, Blauer Wurstbaum, Gemeiner Bocksdorn, Fruchthülle der Andenbeere, Kletternde Glockenrebe, Zigaretten-Köcherblünchen, Amerikanisches Pampasgras

Wieder ein schöner Herbsttag, der zum Besuch des Botanischen Gartens einlädt. Eine Blüte zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Toll was sich die Natur ausdenkt, um Insekten anzulocken. Die Roselle (Hibiscus sabdariffa), auch Sabdariff-Eibisch, Sudan-Eibisch, Afrikanische Malve oder Karkade genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Sie ist im tropischen Afrika beheimatet.

Erneut suche ich die Saat-Margeriten (Glebionis segetum) auf. Auf Nektarsuche sind anzutreffen ein Weibchen und ein Männchen der Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus), ein Insekt aus der Gruppe der Schenkel-Halmfliegen (Meromyza sp.), und dieses Mal ein Männchen der Mistbiene (Eristalis tenax).

Auch Wanderfalter wie Distelfalter (Vanessa cardui) und ein Männchen des Admirals (Vanessa atalanta) nutzen das späte Nektarangebot der Western Mauerblümchen (Erysimum capitatum) und der Sommerastern (Callistephus chinensis).

Am großen Teich fallen mir die roten Blüten der Kapfuchsie (Phygelius capensis) ins Auge. Dort rastet auch ein Männchen der Westlichen Weidenjungfer (Chalcolestes viridis), und wieder genießt das Männchen der Großen Heidelibelle (Sympetrum striolatum) die wärmende Herbstsonne.

Noch blüht vieles im Botanischen Garten. Zum Beispiel die Blüten der Scharlach-Fuchsie (Fuchsia magellanica) sind so ein weiteres Highlight im Herbst.

In der Systemischen Abteilung finde ich blaue Schoten. Es sind die Samen des Blauen Wurstbaums (Decaisnea fargesii), der aus den Bergwäldern Westchinas, in Tibet und in Nepal zuhause ist. Ein lustiger Name!

Die Früchte des Gemeinen Bocksdorns (Lycium barbarum) leuchten in der Sonne in schönstem Rot.

Eine Fruchthülle der Andenbeere (Physalis peruviana) finde ich am Boden, die eine kunstvolle Struktur aufweist. Wieder ein Beispiel, dass die Natur der größte aller Baumeister ist.

Noch blüht die Kletternde Glockenrebe (Cobaea scandens), aber ihre Blütezeit neigt sich dem Ende zu, spätestens mit dem ersten Frost ist es vorbei mit der Blütenpracht.

Witzig sind die Blüten des Zigaretten-Köcherblümchens (Cuphea ignea) anzusehen, eines Strauchs mit besonders vielen „Zigaretten-Köcherblümchen“. Quasi der „Kettenraucher“ unter den Sträuchern.

Im Schmuckhof fallen jetzt besonders die prächtigen Solitärstauden des Amerikanischen Pampasgrases (Cortaderia selloana) auf, die in der Sonne besonders leuchtend und wedelnd hervorstechen.

Kategorie: Nymphenburger Schloßpark, Schlosspark 2022

von

Naturfotograf, Citizen Scientist Mitglied im Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) Mitglied beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Mitglied der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V. Mitglied der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens München e.V.

Ein Kommentar zu “Botanischer Garten – 384”

  1. Vasiliki Kalogianni-Schelle sagt:

    Wunderschön Lieber Hans
    Tolle Fotos
    Hab mir Heute all die Pracht im Botanischen Garten angesehen.
    Hervorragend wie du all die Namen kennst👍
    Vielen lieben Dank dafür .
    Jetzt ist der Winter da.

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