24.08.2025 Thanninger Fischweiher (673): Stockente, Reiherenten, Zwergtaucher, Gemeine Heidelibellen, Westliche Honigbienen, Drüsiges Springkraut, Landkärtchen, Kaisermantel, Wespenspinne, Große Pechlibellen, Sibirische Winterlibellen, Gemeine Binsenjungfer, Sumpf-Heidelibellen, Leoparden-Wühlwolf, Graubinden-Labkrautspanner, Herbst-Mosaikjungfer.
Heute geht es früh morgens zu den Fischweihern in Thanning. Neben einer Stockente sind mehrere Reiherenten auf einem der Teiche bei Gefiederputz und beim Ausspannen zu sehen.




Auch Zwergtaucher sind zu hören und zu sehen, aber Nachwuchs zeigt sich nicht.

Sumpf-Heidelibellen (Sympetrum depressiusculum) paaren sich.

Weibchen der Gemeinen Heidelibelle (Sympetrum vulgatum) ruhen und wärmen sich.


Die Blüten des Drüsigen Springkrauts (Impatiens glandulifera) verströmen einen betörenden Duft. Dieser zieht Westliche Honigbienen (Apis mellifera) an, die in die kleinen Öffnungen hineinkriechen, sich den Nektar holen und so zur Bestäubung beitragen.





Es ist noch kühl und im Wassertropfen spiegelt sich das Springkraut.

Hübsch anzusehen sind die kleinen Landkärtchen (Araschnia levana) der Sommergeneration und die größeren Kaisermäntel (Argynnis paphia).


Zu dieser Jahreszeit befinden sich im Gras viele Netze der Wespenspinne (Argiope bruennichi), Todesfallen für fliegende und hüpfende Insekten.

Eine Wespenspinne von der anderen Seite. Sie hat bereits ein Opfer gut eingewickelt.

Noch sind viele Libellen aktiv. Hier bildet die Große Pechlibelle (Ischnura elegans) ein Paarungsrad.


Die nächste Generatin der Sibirischen Winterlibelle (Sympecma paedisca), hier ein Weibchen, in Ruheposition kaum zu entdecken. An anderer Stelle ein ruhendes Männchen.


Ein ruhendes, erst vor kurzem geschlüpftes Weibchen der Gemeinen Heidelibelle.

Im Schilfgras ein ruhendes Weibchen einer Gemeinen Binsenjungfer (Lestes sponsa).

Auch ein Weibchen der Sumpf-Heidelibelle ruht und wärmt sich. Gut zu erkennen an der markanten Tropfenzeichnung am Hinterleib.

Versteckt hält sich eine kleine Spinne auf. Es könnte der Leoparden-Wühlwolf (Arctosa leopardus) sein.

Im Gras fällt auch der Graubinden-Labkrautspanner (Epirrhoe alternata) mit seiner schönen Zeichnung auf. Abhängig vom Licht ist er mal eher dunkel oder hell grau-bräunlich.


An einem Teich patrolliert ein Männchen der Herbst-Mosaikjungfer (Aeshna mixta). Zwischendurch gönnt es sich eine kürzere Rast. Wunderschön die farbige Zeichnung auf Thorax und Hinterleib.


Am Gewässerstreifen sind gerade Weibchen der Gemeinen Heidelibellen frisch geschlüpft. Der Hinterleib ist noch transparent.

An anderer Stelle hat ein Männchen der Sumpf-Heidelibelle ein Weibchen gefunden und sich hier auf einem trockenen Schilfhalm zur Paarung niedergelassen. Ein anderes Paar fand den Rohrkolben (Typha) zur Paarung attraktiv.


Weitere Beobachtungen und Fotogeschichten sind auf meiner Webseite unter https://isegrims-fotogeschichten.de
Das sind mal wieder beeindruckende Bilder. Da hat sich das frühe Aufstehen gelohnt. Weiter so Hans.