18.06.2026 Pfatterer Au und Sarchinger Weiher (738): Schafstelze, Rehbock, Graureiher, Haubentaucher, Großer Blaupfeil, Goldammer, Nachtreiher, Kormoran, Nilgansfamilie
Am frühen Nachmittag ist es sonnig und heiß. Es geht Richtung Regensburg, zuerst zur Pfatterer Au. Hier gibt es viele Altarme der Donau. In einem Kartoffelfeld ist eine Schafstelze auf der Jagd für ihre Jungen.

Neben vielen Enten, Stockenten, Löffelenten, Schnatterenten, sind auch Blässhühner und Silberreiher zu sehen. Ein Rehbock nähert sich dem Ufer.

In einer vernässten Wiese ist ein Graureiher auf Nahrungssuche.

Der Haubentaucher arbeitet an seinem Nest. Bei dem wechselhaften Wetter sind ständig Ausbesserungsarbeiten angesagt.

Viele Große Blaupfeile (Orthetrum cancellatum) sind auch am Flussufer unterwegs auf Partnersuche.

Auf den Bäumen hält eine Schafstelze Ausschau.

Die Goldammer sitzt an einem schattigen Plätzchen.

Es wird Zeit für eine kleine Stärkung bei Kaffee und Rohrnudel. Dann geht es am späten Nachmittag weiter zum Sarchinger Weiher. Ein Kanadier wird aufgeblasen und ins Wasser gelassen. Vom Boot aus wird nun die Umgebung genau beobachtet, mit Abstand von 50m zur Insel. Am Ufer steht ein Nachtreiher.

Auf der Insel im Sarchinger Weiher gibt es eine Brutkolonie von Kormoranen. Ihnen ist sichtlich genauso heiß wir mir.



Nahe am Ufer schwimmt eine Nilgansfamilie mit 4 Gösseln.


Auf der Insel brüten auch Nachtreiher. Für einen kurzen Augenblick zeigen sich zwei junge Nachtreiher, dann verschwinden sie wieder hinter der Laubwand.

Hoch oben in einem Baum auf der Insel hat ein Graureiher sein Nest gebaut.

Es dauert, bis sich ein erwachsener Nachtreiher frei vor den belaubten Bäumen zeigt.


Durch das Laubwerk leuchtet das rote Auge eines Nachtreihers. Er muss gähnen. Dann werden die Flügel gedehnt und es ist gut zu sehen, was für eine große Flügelspannbreite der kleine Reiher hat.




Ein Nachtreiher sitzt sehr exponiert am Ende eines vertrockneten Astes. Er lässt sich durch nichts stören, weder durch Stand-up Paddler noch durch das Kanadier. In aller Ruhe putzt er sich.









Je weiter der Abend fortschreitet, desto mehr Leben gibt es in der Nachtreiherkolonie. Erste Flüge zu Fanggebieten finden statt.


Andere kommen nun aus dem Gebüsch zum Vorschein.



Hier ist die Flügelspannbreite gut sichtbar.


Weitere Beobachtungen und Fotogeschichten sind auf meiner Webseite unter https://isegrims-fotogeschichten.de zu sehen.









